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Wie sehen Stinkwanzen aus? Merkmale, Arten & Nymphen erkennen
April 17, 2026 Patricia Titz

Wie sehen Stinkwanzen aus? Merkmale, Arten & Nymphen erkennen

Wer im Spätsommer oder Herbst ein lautes Summen an der Fensterscheibe hört oder ein markant geformtes Insekt an der Hauswand entdeckt, stellt sich oft unweigerlich die Frage: Wie sehen Stinkwanzen eigentlich genau aus? Der Begriff "Stinkwanze" ist umgangssprachlich und fasst meist verschiedene Arten aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae) zusammen. Da in den letzten Jahren neben unseren heimischen Arten auch vermehrt invasive Spezies wie die Marmorierte Baumwanze oder die Grüne Reiswanze auftreten, ist die optische Bestimmung komplexer geworden. Dieser Artikel liefert eine detaillierte, wissenschaftlich fundierte Anleitung zur visuellen Identifikation von Stinkwanzen, ihren Nymphen und Eigelegen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Körperform: Stinkwanzen haben einen markanten, schildförmigen Körperbau, der oft an ein Wappen erinnert.
  • Größe: Die meisten in Mitteleuropa relevanten Arten sind zwischen 10 und 17 Millimeter lang.
  • Fühler & Beine: Adulte Tiere besitzen fünfgliedrige Fühler, die bei vielen Arten (z.B. der Marmorierten Baumwanze) auffällig hell-dunkel gebändert sind.
  • Nymphen: Die Larvenstadien sehen völlig anders aus als die erwachsenen Tiere (oft rundlich, flügellos, teilweise bunt gefärbt wie Marienkäfer).
  • Farbwechsel: Einige Arten, wie die Grüne Stinkwanze, wechseln ihre Körperfarbe im Herbst von Grün zu Braun, um sich an das Laub anzupassen.
Detaillierte Anatomie und Körperbau einer Stinkwanze.
Detaillierte Anatomie und Körperbau einer Stinkwanze.

Der anatomische Grundbauplan: Was macht eine Wanze optisch zur Stinkwanze?

Um zu verstehen, wie Stinkwanzen aussehen, muss man zunächst ihren morphologischen Grundbauplan betrachten. Stinkwanzen gehören zur Familie der Baumwanzen (Pentatomidae), von denen es weltweit etwa 6.000 Arten und in Mitteleuropa rund 80 Arten gibt [5]. Ihr Aussehen ist durch spezifische anatomische Merkmale geprägt, die sie deutlich von Käfern unterscheiden.

Das Schildchen (Scutellum)

Das auffälligste Merkmal der Baumwanzen ist das stark vergrößerte Schildchen, in der Fachsprache Scutellum genannt. Es handelt sich dabei um eine dreieckige Rückenplatte, die mindestens die Mitte des Hinterleibes erreicht, bei einigen Unterfamilien den Hinterleib sogar fast vollständig bedeckt [2, 5]. Dieses Scutellum verleiht der Wanze ihre typische, wappenartige oder schildförmige Silhouette.

Fühler, Beine und Mundwerkzeuge

Adulte (erwachsene) Stinkwanzen besitzen stets fünfgliedrige Fühler (Antennen) und dreigliedrige Tarsen (Fußglieder) [5]. Ein weiteres, wenn auch oft verstecktes optisches Merkmal, sind die Mundwerkzeuge. Im Gegensatz zu Käfern, die beißend-kauende Werkzeuge haben, besitzen Wanzen einen Stech- und Saugrüssel (Rostrum). Dieser ist in Ruhestellung flach unter die Brust geklappt und reicht oft bis zu den mittleren oder hinteren Beinpaaren [3, 12].

Die Flügelstruktur (Hemelytren)

Die Vorderflügel der Wanzen sind zweigeteilt: Der vordere Teil ist ledrig und fest (Corium), während der hintere Teil häutig und oft durchsichtig ist (Membran). Wenn die Wanze ihre Flügel in Ruhestellung über dem Rücken zusammenlegt, überlappen sich diese häutigen Membranen am hinteren Ende des Insekts [3]. Die Musterung auf dieser Membran ist oft ein wichtiges Bestimmungsmerkmal.

Heimische Arten im Detail: So sehen unsere Stinkwanzen aus

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es mehrere heimische Arten, die häufig in Gärten oder an Hauswänden anzutreffen sind. Jede hat spezifische optische Merkmale.

Die Grüne Stinkwanze (Palomena prasina)

Die Grüne Stinkwanze ist wohl der bekannteste heimische Vertreter. Sie wird 12 bis 15 Millimeter lang [1]. Im Frühjahr und Sommer ist ihr Körper leuchtend hellgrün gefärbt, wobei die gesamte Oberfläche von winzigen, dunklen Punkten übersät ist. Die Fühlerspitzen und die Tarsen (Füße) sind oft rötlich gefärbt [4]. Ein faszinierendes optisches Merkmal dieser Art ist ihr temperaturgesteuerter Farbwechsel: Im Herbst, wenn die Temperaturen sinken, wechselt die Wanze ihre Farbe von Grün zu einem schmutzigen Braun oder Rotbraun (Wintertracht), um in der Laubschicht besser getarnt zu sein [1, 4]. Im Frühjahr nimmt sie wieder ihre grüne Färbung an.

Die Braune Beerenwanze (Dolycoris baccarum)

Diese Art ist etwas kleiner, etwa 10 bis 12 Millimeter lang. Ihre Körperfärbung variiert stark von Graubraun bis Schwarz, weist jedoch fast immer einen deutlichen Purpurschimmer auf [1]. Die Deckflügel sind oft rötlich. Ein hervorragendes Erkennungsmerkmal sind die Fühler: Sie sind auffällig schwarz-weiß geringelt. Zudem sind die Seitenränder des Hinterleibs (Connexivum) abwechselnd hell und dunkel gefleckt. Der gesamte Körper wirkt bei genauerem Hinsehen leicht behaart [1].

Die Rotbeinige Baumwanze (Pentatoma rufipes)

Mit 13 bis 16 Millimetern ist sie eine der größeren heimischen Arten. Ihr Körper ist goldbraun bis schwarz gefärbt. Der Name verrät das wichtigste Merkmal: Die Beine und Fühler sind leuchtend rotbraun bis orange [1]. Ein weiteres sehr markantes Merkmal ist das Halsschild (Pronotum), das an den Seiten stark nach außen gewölbt ist und fast rechteckige, kräftige "Schultern" bildet [1]. In der Mitte des Rückenschildchens befindet sich oft ein heller, gelblicher oder orangefarbener Punkt.

Tipp zur Bestimmung: Der Connexivum-Rand

Achten Sie bei der Bestimmung brauner Wanzen immer auf den äußeren Rand des Hinterleibs, der unter den Flügeln hervorschaut (Connexivum). Das Muster aus hellen und dunklen Flecken an diesem Rand ist bei vielen Arten ein artspezifisches Merkmal.

Vergleich von heimischen und invasiven Stinkwanzen-Arten.
Vergleich von heimischen und invasiven Stinkwanzen-Arten.

Invasive Arten: Die neuen "Lästlinge" sicher identifizieren

Durch den globalen Handel und den Klimawandel haben sich in den letzten Jahren zwei invasive Wanzenarten in Europa stark ausgebreitet, die enorme landwirtschaftliche Schäden anrichten und im Herbst massenhaft in Wohnungen eindringen. Ihr Aussehen genau zu kennen, ist für das Monitoring extrem wichtig.

Die Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys)

Die aus Ostasien stammende Marmorierte Baumwanze (engl. Brown Marmorated Stink Bug, BMSB) ist 12 bis 17 Millimeter groß und schmutzig grau-gelb bis braun meliert (marmoriert) [2, 3]. Da sie unserer heimischen Grauen Gartenwanze extrem ähnlich sieht, muss man auf winzige Details achten:

  • Fühler-Bänderung: Sie besitzt drei weiße Ringe an den Fühlern. Einer befindet sich an der Basis von Segment V, einer an der Basis von Segment IV und einer am Ende von Segment IV. Das vierte Fühlerglied ist also in Richtung Fühlerende weiß [3, 8].
  • Flügelmembran: Im hinteren, durchsichtigen Teil der Flügel (Membran) befinden sich dunkle, länglich-ovale Streifen oder Flecken [2, 3, 8].
  • Hinterleibsrand: Der Rand des Abdomens weist abwechselnd schwarze und weiße dreieckige Punkte auf [8].
  • Kopf: Unter den Augen befinden sich oft zwei kleine, rötliche Punkte [9].
  • Unterseite (Das sicherste Merkmal): Dreht man die Wanze auf den Rücken, fehlt ihr der lange, dornartige Fortsatz zwischen den Beinen, den heimische Doppelgänger besitzen [8, 11].

Die Grüne Reiswanze (Nezara viridula)

Die Grüne Reiswanze (Southern green stink bug) stammt ursprünglich aus Ostafrika. Sie ist 14 bis 16 Millimeter lang und etwa 8 Millimeter breit [7]. Auf den ersten Blick sieht sie der heimischen Grünen Stinkwanze zum Verwechseln ähnlich. Auch sie ist meist leuchtend grün und verfärbt sich im Herbst rötlich-braun [7]. Die entscheidenden optischen Unterschiede sind:

  • Die drei weißen Punkte: Am vorderen Rand des Rückenschildchens (Scutellum) befinden sich exakt drei weiße Punkte, die rechts und links jeweils von einem kleinen schwarzen Punkt begrenzt werden [10]. Dies ist das absolute Haupt-Erkennungsmerkmal.
  • Flügelenden: Der transparente Teil der Flügeldecken erscheint bei der Grünen Reiswanze weißlich oder grünlich, während er bei der heimischen Palomena prasina dunkel ist [10].
  • Körperform: Die Grüne Reiswanze wirkt im direkten Vergleich etwas länglicher, während die heimische Grüne Stinkwanze gedrungener und breiter erscheint [10].
Lebenszyklus der Stinkwanze vom Ei zur Imago.
Lebenszyklus der Stinkwanze vom Ei zur Imago.

Vom Ei zur Imago: Wie sehen Stinkwanzen-Larven (Nymphen) aus?

Ein häufiger Grund für Verwirrung bei der Insektenbestimmung ist die Tatsache, dass junge Stinkwanzen (Nymphen) völlig anders aussehen als die erwachsenen Tiere (Imagines). Baumwanzen durchlaufen eine unvollständige Verwandlung (Hemimetabolie). Das bedeutet, es gibt kein Puppenstadium. Die Larven schlüpfen aus dem Ei und durchlaufen fünf Häutungen (Nymphenstadien N1 bis N5), bevor sie erwachsen sind [2, 13].

Allgemeine Merkmale der Nymphen

Nymphen haben einen eher rundlichen, stark gewölbten Körper. Sie besitzen noch keine voll ausgebildeten Flügel; erst in den späten Stadien (N4 und N5) erkennt man kleine Flügelscheiden (Stummelflügel) auf dem Rücken [3]. Ihre Fühler sind im Gegensatz zu den adulten Tieren nur viergliedrig, und die Füße (Tarsen) zweigliedrig [5]. Ein weiteres Merkmal sind die oft deutlich sichtbaren Stinkdrüsenöffnungen auf dem Rücken des Hinterleibs [3].

Farbenspiel: Warnfarben und Tarnung

Viele Nymphen sind extrem auffällig gefärbt. Diese "schrille" Farbgebung dient oft als Warnung an Fressfeinde (Aposematismus), da die Nymphen bereits ihr übelriechendes Sekret absondern können [5].

  • Nymphen der Grünen Reiswanze (Nezara viridula): Frisch geschlüpfte Nymphen sind leuchtend orange. Später werden sie dunkelrot bis schwarz. Im dritten und vierten Stadium sind sie pechschwarz mit markanten gelb-weißen und rötlichen Punkten. Laien verwechseln sie in diesem Stadium oft mit schwarzen Marienkäfern [7, 10]. Im letzten Stadium überwiegt dann wieder die grüne Farbe mit roten und gelben Punkten an den Rändern.
  • Nymphen der Marmorierten Baumwanze (Halyomorpha halys): Das erste Stadium hat einen schwarzen Kopf und Thorax mit einem orangeroten Hinterleib [13]. Ab dem zweiten Stadium werden sie dunkel und entwickeln raue, dornartige Fortsätze (Spines) an den Seiten von Kopf und Thorax [8, 13]. In späteren Stadien zeigen sie bereits die typischen weißen Bänder an Beinen und Fühlern.
  • Nymphen der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina): Diese sind meist von Anfang an grün gefärbt, besitzen aber je nach Alter eine variierende schwarze oder weiße Zeichnung auf dem Rücken [4].

Eigelege erkennen: Wie sehen die Eier von Stinkwanzen aus?

Wer Stinkwanzen im Garten bekämpfen möchte, sucht oft nach den Eiern. Stinkwanzenweibchen legen ihre Eier meist in geometrisch angeordneten Gruppen (Gelegen) auf der Unterseite von Blättern ab [2, 13]. Ein Gelege umfasst je nach Art zwischen 20 und über 100 Eier.

Die Eier selbst sind winzig (ca. 1 Millimeter Durchmesser) und haben meist eine tönnchen- oder fassartige Form [4, 12]. Sie stehen aufrecht auf dem Blatt.

  • Marmorierte Baumwanze: Die Eier sind hellgrün bis hellblau und werden in Paketen von etwa 28 Stück abgelegt. Kurz vor dem Schlüpfen kann man die roten Augen der Embryonen durch die Eihülle schimmern sehen [13].
  • Grüne Stinkwanze: Die Eier sind hellgrün und tönnchenförmig, meist in Gelegen von bis zu 28 Eiern [4].
  • Grüne Reiswanze: Die Eier sind anfangs cremefarben und unreif, verfärben sich aber später zu einem kräftigen Orange. Ein Gelege kann hier bis zu 100 Eier umfassen [7].

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Haben Stinkwanzen Flügel und können sie fliegen?

Ja, erwachsene Stinkwanzen besitzen voll ausgebildete Flügel (Hemelytren) und sind sehr gute und mobile Flieger. Sie nutzen den Flug, um Wirtspflanzen oder Winterquartiere zu erreichen. Nymphen (Larven) hingegen sind flügellos.

Warum verändern manche Stinkwanzen ihre Farbe?

Arten wie die Grüne Stinkwanze oder die Grüne Reiswanze wechseln im Herbst temperaturgesteuert ihre Farbe von Grün zu Braun oder Rötlich. Dies dient der Tarnung in der herbstlichen Laubschicht während der Überwinterung.

Wie unterscheide ich die Marmorierte Baumwanze von heimischen Arten?

Das sicherste Merkmal ist die Unterseite: Der Marmorierten Baumwanze fehlt der lange Dorn zwischen den Beinen, den heimische Doppelgänger (wie die Graue Gartenwanze) besitzen. Zudem hat sie markante weiße Ringe an den Fühlern und dunkle Streifen auf der Flügelmembran.

Sehen junge Stinkwanzen aus wie Käfer?

Ja, die Larven (Nymphen) vieler Stinkwanzenarten haben einen runden, stark gewölbten Körper ohne Flügel. Besonders die Nymphen der Grünen Reiswanze sind schwarz mit weißen und gelben Punkten, weshalb sie oft mit Marienkäfern verwechselt werden.

Wie groß werden Stinkwanzen?

Die meisten in Mitteleuropa vorkommenden und relevanten Baumwanzen erreichen im ausgewachsenen Stadium eine Körperlänge von 10 bis 17 Millimetern.

Fazit: Genaues Hinsehen lohnt sich

Die Frage "Wie sehen Stinkwanzen aus?" lässt sich nicht mit einem einzigen Satz beantworten, da die Familie der Baumwanzen optisch sehr vielfältig ist. Dennoch teilen sie alle den markanten, schildförmigen Körperbau und die stechend-saugenden Mundwerkzeuge. Wer im Herbst Wanzen im Haus oder an Pflanzen findet, sollte besonders auf Details wie die Bänderung der Fühler, Muster am Hinterleibsrand und Punkte auf dem Rückenschild achten. Nur so lassen sich harmlose heimische Arten von invasiven Schädlingen wie der Marmorierten Baumwanze oder der Grünen Reiswanze unterscheiden. Wenn Sie das nächste Mal ein solches Insekt entdecken, betrachten Sie es als kleines Naturwunder – und nutzen Sie die Merkmale aus diesem Artikel, um es exakt zu bestimmen.

Wissenschaftliche Quellen

  1. Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg: Baumwanzen - Information. März 2009.
  2. Gartenakademie Rheinland-Pfalz: Das Grüne Blatt 1/2020 - Lästige Wanzen in Haus und Garten.
  3. INSECT RESPECT: Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) - Wissenswertes über das Insekt.
  4. Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft: Merkblatt Grüne Stinkwanze (Palomena prasina L.). März 2011.
  5. Schuster, A.: Die Wanzen (Insecta: Heteroptera) Westmecklenburgs Teil 1 (Baumwanzen, Pentatomidae). Virgo, Mitteilungsblatt des Entomologischen Vereins Mecklenburg, 2007.
  6. FiBL: Bekämpfungsstrategien gegen die Marmorierte Baumwanze. BIOFRUITNET Praxistipp, 2023.
  7. inatura Erlebnis Naturschau GmbH: Grüne Reiswanze – ein Klimaprofiteur im Vormarsch. 09-2023.
  8. Streito, J.-C. et al.: Hüten Sie sich vor der Marmorierten Baumwanze! IVES Technical Reviews, April 2020.
  9. LMTVet Bremen: Blinde Passagiere: STINKWANZEN (Marmorierte Baumwanze). 2012.
  10. Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (LTZ): Hinweise zur Pflanzengesundheit - Grüne Reiswanze (Nezara viridula). Juli 2025.
  11. AGES: Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) - Steckbrief. Aktualisiert 2025.
  12. University of Maryland Extension: Common Stink Bugs of the Mid-Atlantic. 2007.
  13. University of Florida (IFAS Extension): Brown Marmorated Stink Bug, Halyomorpha halys. 2018.

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